Nvidia GeForce NOW ist jetzt schon etwas länger auf dem Markt und wächst stetig weiter. Ich bin von Anfang an dabei und bin völlig begeistert. Warum? Das Erfahrt ihr im Test!

Ich selber bin seit Jahren Konsolen Kind, spiele aber auch seit Monaten immer mehr am PC. Mein PC ist dabei aber kein teurer Gaming-Rechner, sondern ein MacBook Pro aus dem Jahr 2015. Wie das geht? Mit einem Streaming Anbieter wie Nvidia GeForce NOW und einer guten Internetleitung.

 

Was ist Nvidia GeForce NOW eigentlich?

„GeForce NOW verwandelt nahezu jedes/n Notebook, Desktop, Mac, SHIELD TV, Android-Gerät, iPhone oder iPod sofort in die PC-Gaming-Maschine, von der du schon immer geträumt hast. Spiele die anspruchsvollsten PC-Spiele – und zwar nahtlos auf allen Geräten.“

Nvidia GeForce NOW ist ein Cloud Basierter Streamingdienst, bei dem ihr aus einer Bibliothek von aktuell ~800 Spielen ein Spiel wählen könnt und es nicht mehr auf eurem Endgerät gespielt wird, sondern über die Server von Nvidia. Wichtig dabei ist allerdings, dass ihr die Spiele selber besitzen bzw. gekauft haben müsst. Nvidia stellt hierbei selber keine Spiele zur Verfügung.

Hierfür könnt ihr euren Steam-, oder Epic-Game-Account verknüpfen und eure dort gekauften Spiele können direkt gestartet werden.

Die Bibliothek wächst auch stetig weiter. Jeden Donnerstag gibt es den sog. GFN-Donnerstag wo neue Spiele dem Dienst hinzugefügt werden. Dies können AAA-Titel sein, meistens sind es allerdings Indie-Titel.

Die Performance

Bis vor einigen Wochen habe ich mit einer 50.000 Telekom-Leitung bereits gute Erfahrungen im Bereich der Performance gemacht. Sehr selten kommt es zu Verbindungsabbrüchen, Lags oder dergleichen. Dort habe ich aber noch keine FPS-Tests durchgeführt. Nun habe ich eine 100.000 Telekom-Leitung und spüre in der direkten Performance kaum einen Unterschied zu vorher.

Dabei sei auch wichtig zu erwähnen, dass Nvidia die Grafik-Einstellung der Spiele anhand eurer Leitung setzt, diese lässt sich in den Einstellungen dann aber selber noch anpassen.

Meine Leitung wollte ich daher einmal ausreizen und habe bei Assassins Creed: Valhalla die maximalen Einstellungen gewählt und die FPS-Anzeige aktiviert und war überrascht, denn ich habe durchgehend 60 FPS und mehr ohne spürbare Einbrüche. Auch kompetitive Spiele wie Rainbow Six: Siege laufen in hohen Einstellungen flüssig ohne, dass ich dabei große Input-Lags o.Ä. feststelle.

GeForce NOW benötigt mindestens 15 Mbit/s für 720 p bei 60 FPS und 25 Mbit/s für 1080 p bei 60 FPS.

Folgend noch das Benchmark-Ergebnis aus Assassins Creed: Valhalla:

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Assassins Creed: Valhalla Benchmark

Assassins Creed: Valhalla Benchmark Test mit Nvidia GeForce NOW

Der Preis

Grundsätzlich kann der Dienst kostenfrei genutzt werden. Hierbei besteht aber nur ein Standardzugriff und die Session-Dauer ist auf 1 Stunde begrenzt. Danach wird die Session beendet und man muss sich erneut anmelden um Spielen zu können. Für 9,99€/Monat bzw. 99,99€/Jahr könnt ihr euch die Priority-Mitgliedschaft holen und habt damit vorrangigen Zugriff, eine erweiterte Session-Dauer (6 Stunden) und könnt RTX in den Spielen aktivieren.

Fazit

Ich selber nutze den Dienst bereits seit Beginn an und das nicht ohne Grund. GeForce NOW wird stetig erweitert, die Performance wurde nur besser und der Preis ist dabei im Gegensatz zu anderen Anbietern super angenehm für die Leistung, die der Dienst bietet. Zum Test empfiehlt sich dabei natürlich der kostenlose Einstieg, allerdings ist hier mit teilweise sehr langen Wartezeiten zur Prime-Time zu rechnen. Ich empfehle daher die Priority-Mitgliedschaft, wenn euch der Dienst zusagt.

Leider waren andere große Publisher wie Activision-Blizzard in der Beta damals noch mit im Boot, welche sich nach dem Start aber aus dem Dienst wieder verabschiedet haben. Möglicherweise sind diese aber in Zukunft wieder mit dabei, was ich sehr begrüßen würde, da ich selber auch großer Fan der Blizzard Spiele bin.

Für mich ist ein solcher Streamingdienst Gold Wert, da ich mir nicht extra einen neuen Rechner zulegen muss, um Spiele wie Assassins Creed: Valhalla in voller Pracht genießen zu können.

 

Demnächst habe ich auch endlich die Möglichkeit Shadow zu Testen und werde dort dann auch einen kurzen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen, da sich Shadow deutlich von Nvidia GeForce NOW unterscheidet.