Gaming-Szene
Battlefield 5

Eine Stunde mit: Battlefield 5 Open Beta

In unserer neuen Rubrik eine Stunde mit stellen wir euch die ersten Eindrücke eines Spieles vor. Den Anfang macht dabei heute die Open Beta von Battlefield 5.

Die Open Beta von Battlefield 5

Wir haben Bereits in einem anderen Artikel über die Open Beta von Battlefield 5 berichtet. Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Die Open Beta von Battlefield 5 gibt Spielern einen begrenzten Einblick in die Breite des gesamten Spiels. Es gibt drei Punkte von Interesse, die man beachten sollte.

  • Eroberungsmodus für 64 Spieler auf den Karten von Rotterdam oder dem Arktischen Fjord (Narvik, Norwegen)
  • Eine begrenzte Vorschau auf Grand Operations, die die ersten beiden “Tage” der Airborne- und Breakthrough-Modi zeigt.
  • Ein fünfteiliges Kapitel über die Gezeiten des Krieges mit dem Titel “Schocktruppen”.

Tides of War ist kein eigenständiger Modus, sondern eine Reihe von Meta-Herausforderungen, die ihr während des Spiels meistern könnt. Zum Beispiel beinhaltet dieser erste Satz einen verzweigten Pfad, der es den Spielern ermöglicht, entweder eine Bombe zu entschärfen oder eine bestimmte Anzahl von Kills zu erzielen.

Unser Eindruck

Ich habe die Open Beta auf der Xbox One gespielt und berichte daher ausschließlich über diese Version.

Die erste Stunde der Battlefield 5 Open Beta war erschlagend, denn es gab so viel Action an jeder Ecke. Überall wurde geschossen, Granaten explodierten und ich wusste erst garnicht so recht wo ich hin muss. Die Verwirrung war komplett. Nach den ersten Niederschlägen gewöhnte ich mich aber an das neue Setting und das Feeling des Spiels. Bereits zu Anfang war ich von der Immersion des Spiels beeindruckt. Hier hat EA wieder ein neues Kapitel der Battlefield Geschichte aufgeschlagen.

Anfangs war die erste Hürde mich vom Gameplay aus Battlefield 1 zu lösen, denn hier war es ganz anders. Der Tod kommt schneller als erwartet, wenn man unachtsam durch die Straßen und Weiten der Map läuft. Ebenso schnell gibt es aber auch einen Kill für das eigene Konto.

Auch haben sich viele Mechaniken verändert, wie etwa das Wiederbeleben. Innerhalb eines Squads kann nun jeder seine Kollegen Wiederbeleben. Das macht den Medic aber nicht überflüssig, denn dieser kann die Kameraden immer noch deutlich schneller wieder auf die Beine stellen und dies auch unabhängig vom Squad.

Wo wir auch gerade beim Sterben sind. Wenn der Spieler stirbt, gibt es die Möglichkeit des Aufgebens (Bekannt aus den Vorgängern), dieses dauert nun aber deutlich länger. Zum anderen können wir aber aktiv nach einem Medic rufen, die Zeit bis wir dann final sterben verlängert sich dadurch etwas.

Das Spotting wurde auch vollständig überarbeitet. Feinde lassen sich jetzt nicht mehr direkt Markieren, sondern es wird nur die derzeitige Position angezeigt, wo sich der markierte Feind befand. Es ist nun auch nicht mehr (so einfach) möglich, zu sehen, wo unser Todesschütze sitzt, denn wir erhalten nur noch die Richtung von wo aus wir erschossen wurden.
Auch hat der Supporter einen stärkeren Fokus bekommen, denn Munition ist in Battlefield 5 direkt zu Beginn eines neuen Lebens rar. Hier hilft ein Supporter gerne aus oder man sucht sich einen toten Spieler und sammelt dessen Munition auf.

Grundsätzlich wurde dem Spiel stark die Geschwindigkeit genommen, die etwa noch Battlefield 1 hatte. Taktisches spielen ist das A und O, denn wie schon weiter oben beschrieben kommt der Tod schneller, als man denkt. Hier kann man nicht in Rambo Manier alles alleine bewältigen, sondern ist noch stärker auf die Teamkameraden angewiesen.

Dennoch hatte ich einen unglaublichen Spaß, sobald ich die Mechaniken einigermaßen drauf hatte und die neuen Karten kannte. Apropos Karten. Diese sind Groß und Abwechslungsreich aufgebaut. Für die Grand Operations gibt es etwa die Karte Narvik und Rotterdam gilt es im Modus “Eroberung” zu erkunden.

Im Bereich der Grafik bedarf es kaum ein Wort, denn wie gewohnt sieht auch Battlefield 5 wunderbar aus. Einzig im Bereich des Sounds gibt es ein paar Abzüge, da diese teilweise blechern klangen oder gänzlich fehlten. Da dies aber kein Dauerzustand war, gehe ich hier von einer Beta-Problematik aus.

Das Waffenhandling ist auch verändert worden im Gegensatz zum Vorgänger. Jede Waffe reagiert deutlich anders und auch die Rückstöße sind spürbar. Hier empfiehlt sich das Schießen mit Salven, statt Dauerfeuer 😉
Alles in allem wirkt die Open Beta schon sehr rund mit kleinen Abzügen. Nach der ersten Stunde empfinde ich die Entscheidung, das Release-Datum von Battlefield 5 nach hinten zu schieben, als guten Schritt. Damit können die gröbsten Fehler noch behoben werden damit ein wirklich gutes Battlefield 5 am Ende in den Regalen steht.

Ich selber habe die Bestätigung durch die Open Beta bekommen, dass meine Vorfreude nicht unbegründet ist, denn ich habe aktuell sehr viel Spaß am Spiel und freue mich bereits auf den Release am 20. November.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Hört mal genau hin, wenn ihr als Sniper eure Gegner per Kopfschuss ins Jenseits befördert. Solltet ihr hinter einander mehrerer Gegner erwischen, zählt euer Charakter die Kills mit 🙂

Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld, Soldat!

Die Bewertung

85% Gute Beta!

92%
80%
85%
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